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Während die Menschen, die ich jeden Tag auf der Strasse sehe, sich in das Weihnachtsgetümmel stürzen und von einem Landen in den nächsten hetzen, um ihren Liebsten das Fest der Liebe durch Geschenke zu versüßen - sich mit Glühwein in Kauflaune trinken, kämpfen jeden Tag die Familien in den kleinen Dörfern ums Überleben.
Nach wie vor werden Kinder in Laos jeden Tag verschleppt oder verkauft. Trotz des Einsatzes von Unicef hat sich die Lage in Laos nicht verbessert. Das war der Grund warum Unicef ein neues Projekt in Laos gestartet hat um die Situation zu verändern. "Die Kiste der Hoffnung" nennt sich dieses Projekt, dass es sich zum Ziel gemacht hat, die Familien und die Kinder aufzuklären. Mit Plakaten und Flyer versuchen die Mitarbeiter vor Ort die Kinder, Familien vor der Gefahr sich auf die Menschenhändler einzulassen zu warnen. Plakate, die an der Thailändischen Grenze aufgestellt werden, sollen die Touristen und Menschenhändler abschrecken. Auch die Lehrer an den Schulen sind angewiesen, die Schüler zu warnen und ihnen einen Weg zu zeigen, wie sie sich und ihre Familien schützen können.
Unicef wurde bewusst, dass es primär das Ziel sein muss, die Lebenssituation in den Dörfern zu verbessern. Die meisten Dörfer haben kein Strom und kein fließend Wasser. Die Kinder müssen mehrmals am Tag zum Fluss laufen um Wasser zu holen. Nicht nur das sich die Kinder auf dem Weg zu Fluss vielen Gefahren aussetzen, dazu kommt das die Flüsse auch nicht sauber sind. Die Kinder werden krank. Die Familien haben oft nicht das Geld um die Kinder behandeln zu lassen und sind dann gezwungen aus ihrer Not hinaus die Kinder ins Ausland zu schicken, in der Hoffnung das sie so viel Geld nach Hause bringen um die kranken Kinder zu versorgen. Doch in den meisten Fällen kommen die Kinder entweder krank oder überhaupt nicht mehr zurück.
Mit Hilfe von Spendengeldern hat Unicef in den Dörfern Brunnen bauen können. Auch Sanitären Einrichtungen in Schulen konnten mit Hilfe der Spenden eingerichtet werden. Durch sauberes Wasser werden die Kinder nicht mehr krank und müssen ihre Dörfer nicht mehr verlassen.
Für Kinder die in die Schule gehen war es ein großes Problem, dass es keine Toiletten in den Schulen gab. Besonders Mädchen, die schon etwas älter sind, wollten nicht mehr in die Schule gehen, weil sie sich geniert haben in den Wald gehen zu müssen. Die Eltern hatten auch Angst vor der Gefahr, die sie sich aussetzen und behielten Ihre Töchter lieber zu Hause.
Wir haben große Hoffnung, dass wir nun mit kleinen Mitteln ein großes Problem in den Griff bekommen. Dieses Projekt hat gezeigt, dass wir doch etwas erreichen können.
Wir sollten uns darüber klar werden, dass wir die Verantwortung haben uns um die Mitmenschen zu kümmern, die nicht so privilegiert sind, wie wir. Lasst uns dieses Jahr mit einer Geste der Verantwortung abschließen! Helfen wir den Kindern dieser Welt.
Happy X - Mass
wünscht Euch
Hardy Krüger Jr
Fotos meiner Reise nach Laos findest Du in der Foto- Galerie >>
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